Jirco Cesal
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Zabel-Krüger-Damm 84 c
13469 Berlin
 


Handballspezifisches Prellen  - Unterrichtsentwurf



 
 
    1.Stundenziel:
    Die Schüler erlernen das handballspezifische Prellen in seiner Grobforn. Dabei werden folgende Bewegungskriterien berücksichtigt:

    - bewegliches Handgelenk (kein Klatschen des Balles)

    - hüfthohes Prellen seitlich vom Körper.
     
     

    2.Teillernziele:
    - Die Schüler erlernen das Prellen mit der rechten und mit der linken Hand, dabei sollen sie ein Gefühl entwickeln, mit welcher Kraft sie den Ball bewegen müssen, damit dieser hüfthoch ohne zur Seite zu springen, zurückprellt.

    - Die Schüler erlernen die Koordination zwischen dem Prellen, dem 3er-Rhythmus und dem Schlagwurf.
     
     

3. Verlaufsplanung
Zeit / Phasen
Geplanter Ablauf
Didaktischer Kommentar 
Erwärmungs - phase Die Schüler kommen in die Halle und nehmen sich einen der Bälle die in der Halle ausliegen.

Aktions- und Sozialform: Freies Bewegen

Material: 30 verschiedene Bälle

 

Dieser offene Beginn schult den Umgang mit dem Ball. 
Erarbeitungs - phase Die Schüler kommen zusammen und bauen nach Anweisung des Lehrers verschiedene Geräte auf.
 
 

Der Lehrer macht das Prellen vor. Die Schüler erarbeiten die unter dem Lernziel angegebenen Merkmale zusammen mit dem Lehrer heraus. Ein Schüler demonstriert und die anderen Schüler beurteilen.

Aktions- und Sozialform: FU

 

Bevor die Erarbeitungsphase beginnt bauen die Schüler die benötigten Geräte auf, um sofort nach der Einführung des Prellen beginnen können zu üben.

Der Lehrer zeigt die zu erlernende Fähigkeit mit der rechte sowie der linken Hand, damit für alle Schüler die Bewegung nachzuvollziehen ist.

 

Übungsphase Jeder Schüler nimmt sich ein für ihn geeigneten Ball.
 
 
 
 

Zuerst stellen sich die Schüler in einen Kreis und prellen mit der rechten und linken Hand. Dann laufen sie dem Lehrer in einer Reihe nach. Es werden Matten, Bänke und Stangen um- und überwunden. Ein Schüler übernimmt die Führung durch den Parcours.
 
 
 
 

Aktions- und Sozialform: FU 

Material: Bänke, Matten, Stange, verschiedene Bälle

 

Größere Bälle wie Basket- oder Volleybälle sind leichter zu prellen und für die Schüler geeignet, die Schwierigkeiten haben.

Zum Anfang finden die Schüler die richtige Prellhöhe im Stand.

Die Schüler erlernen das Prellen weder unter Zeitdruck noch unter Wettkampfcharakter. Lernhilfen dieses Parcours sind Variationen des Lauftempos, der Richtung, der Prellhöhe und des Untergrunds. Damit die Schüler den Blick vom Ball wenden zeigt der Lehrer Rechenaufgaben mit seinen Händen an.

 

Wettkampf - phase Die Schüler kommen zusammen. Der Lehrer erklärt den Schülern das abschließende Spiel. In einem begrenzten Raum prellen die Mannschaften ihre Bälle. Ruft der Lehrer eine Zahl, müssen die Schüler mit dieser Nummer einen Torwurf gegen den gegnerischen Torwart ausführen. Die Schüler holen sich ihren Ball gehen auf einer Bank - den Ball neben der Bank prellend - zurück, umprellen eine Turnmatte und laufen mit dem Ball zurück in ihr Spielfeld. Wer die meisten Tore erzielt, gewinnt. Als weitere technische Anforderung wird die Koordination von Ballführung, 3er-Rhythmus und der Wurfbewegung erlernt. Der Aktionswechsel führt zu einer neuen Motivation.